Reisearten

Welche Art der Reise ist die Richtige für mich?

Eine Reise nach Afrika ist ein großes Erlebnis und sollte einem lange in Erinnerung bleiben.
Eine wichtige Überlegung bei der Planung einer Safari ist es die richtige Reiseart zu wählen. Hierbei gibt es verschiedene Aspekte, über die man sich im Klaren sein sollte und die maßgeblich für den Erfolg der Reise sein können.
Wir möchten Ihnen nachstehend hierzu einige Entscheidungshilfen geben:

Selbstfahrer Reisen / Individualreisen:

Bestimmte Länder sind prädestiniert für eine Reise im eigenen Fahrzeug. Die Länder Südafrika und Namibia eignen sich hervorragend, um diese in eigener Regie zu erkunden.
Neben einer gut ausgebauten Infrastruktur finden Sie ein umfangreiches Angebot an Unterkünften jeglicher Art.
Reiserouten können nach eigenen Wünschen individuell geplant werden. Sie selber bestimmen die Länge des Aufenthaltes jeder Etappe sowie die Kategorie der Unterkunft. So können Sie sich je nach Budget und Geschmack einen eigenen „bunten Cocktail“ mischen – und müssen nichts „von der Stange“ buchen. Sie können Höhepunkte und Akzente setzen und so Ihre ganz persönliche und unverwechselbare Reise kreieren.
Selbstfahrer Reisen ermöglichen jedem Reisenden einen authentischen Einblick in die Natur-und Kulturschönheiten des Landes, erfordern aber auch etwas „Vorarbeit“ bzw. eine Auseinandersetzung mit der Zieldestination. Sie genießen bei dieser Reiseart ein hohes Maß an Freiheit und Flexibilität.
Wir helfen Ihnen dabei gemäß Ihren Angaben das passende Arrangement zusammen zu stellen. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie eine ausführliche Routenbeschreibung und wichtige Reiseinformationen sowie wichtige Kontaktadressen vor Ort.

Maßgeschneiderte bzw. Chauffeur geführte Straßen-Safaris:

In den Ländern des östlichen Afrika ist es unüblich mit einem eigenen Pkw zu fahren. Sie werden für Tanzania, Kenia, Uganda, Ruanda und auch Äthiopien kaum ansprechende Mietwagenangebote finden und wenn überhaupt zu horrenden Preisen und Konditionen. Das hat seine Gründe. Die Straßenverhältnisse, d.h. der Zustand und die Instandhaltung der Straßen sind i.d.R. extrem schwierig. Es ist nicht einfach sich in den Nationalparks zu orientieren, da es kaum Straßenschilder gibt und Camps / Lodges oftmals überhaupt nicht beschildert sind. Die Versicherungsbedingungen sind extrem kundenunfreundlich und bei Schäden haften Sie im Ernstfall mit einem immens hohen Selbstbehalt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist aber die Sicherheit. Als Selbstfahrer weiß man nicht welche Strecken und Routen gerade gefährlich sind oder besser gemieden werden sollten oder wo man besser im Konvoi fahren sollte. Dies und weiteres sind alles Gründe, um in den benannten Ländern auf die Expertise eines Safariguides zurückzugreifen. Eine Reise ist gut solange sie nach Plan verläuft, sobald jedoch unvorhergesehene Ereignisse, wie Unfall, Autopanne oder sonstiges anfallen, kann eine zuerst harmlose Situation schnell brenzlich werden. Polizei und sonstige Institutionen sind nicht blindlings zu vertrauen, es gibt keine „gelben Engel“ und man findet sich unversehens in einer Lage, aus der man nur mit erheblichen finanziellen Kosten herauskommt. Unsere Safriguides kennen das Land wie ihre eigene Westentasche, sind informiert welche Straßen in welchem Zustand sind, welche Routen zu wählen sind und ganz wichtig, sie können die Distanzen von einer Unterkunft zu nächsten richtig einschätzen. Auf solchen Straßensafaris kann man so in Ruhe die vorbeiziehende Landschaft genießen, ohne sich auf das reine Fahrmanöver konzentrieren zu müssen. Man kann Fotos schießen und die Farben und Düfte Afrikas aufnehmen. Das umfangreiches Wissen über Land und Leute und das angenehme Wesen der Guides tragen außerordentlich zum Gelingen einer Safari bei.
Bei unseren Straßensafaris in Ostafrika werden Sie bemerken, dass wir oftmals einen Flug im Reiseverlauf inkludieren. Dies tun wir bewusst, um die oftmals sehr weite Distanzen zu verkürzen und um doppelte Fahrstrecken, bei denen es keine Alternativstrecken gibt, zu vermeiden. Man sollte die Distanzen in Afrika nicht unterschätzen und eine reine Straßensafari kann schnell ermüdend werden. Insbesondere wenn Kinder mitreisen ist es sinnvoll Flugstrecken einzuplanen. Afrika aus der Vogelperspektive ist ebenfalls ein Erlebnis.

Flugsafaris – Fly In Safaris:

In Botswana, Zambia, Kenia, Tanzania ist es oftmals sinnvoll eine Flugsafari zu unternehmen. Dies ist vor allem für Kunden geeignet, die sich in kürzester Zeit einen Überblick über das Land verschaffen möchten und denen nicht viel Zeit zur Verfügung steht. Afrika aus der Vogelperspektive ist eine wunderbare Erfahrung – erst von der Luft erfährt man die gigantischen Dimension, die unendlichen Weiten.
Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Reisezeit. In der Regenzeit raten wir allen Kunden dringend davon ab, vor allem die Länder des südlichen Afrika (Botswana und Zambia) als Selbstfahrer zu bereisen. Schon nach kurzen heftigen Niederschlägen verwandeln sich die Staub-und Sandstraßen in einen unpassierbaren Morast. Auch in der Trockenzeit benötigt man für besagte Länder eine sehr gute Allraderfahrung (auch Tiefsanderfahrung) und selbst versierte Guides stehen manchmal unverhofft in einer schwierigen Situation. Unter solch schwierigen Straßenbedingungen kann der Fahrer die Fahrt, die vorbeiziehende Landschaft und Natur nicht genießen, sondern ist ausschließlich damit beschäftigt wie er unbeschadet und sicher von einer Unterkunft zur nächsten gelangt. Für solche stressige Reisen sind diese hochpreisigen Destinationen zu schade und aus einer geplanten Traumreise kann schnell ein Albtraum werden.

Kleingruppenreisen:

Eine Reise unter Gleichgesinnten ist eine schöne Alternative für alle Reisende, die alleine verreisen oder aber die Geselligkeit anderer Gäste genießen. Darüber hinaus ist dies eine gute Möglichkeit, um die Reisekosten erheblich zu reduzieren. Transport-und Guide/Fahrer-Kosten machen einen großen Teil der Gesamtkosten aus und durch eine größere Gruppenzahl werden diese Kosten auf alle Teilnehmer aufgeteilt und der p. P. Preis kann so beachtlich reduziert werden. Gruppenreisen setzen in jedem Fall Teamgeist und Kooperation bei gemeinsamen Aktivitäten voraus. Eigenbrötler werden sich in einer Gruppe nicht wirklich wohlfühlen doch für alle anderen Gäste garantiert dieser Typus Reisen spannende Erlebnisse und oftmals neue Freundschaften, die über die Reisedauer hinausgehen. Bei den Kleingruppenreisen bieten wir verschiedene Kategorien an, die sich im Komfort und auch in der Zielgruppe unterscheiden. So bieten wir aktive Abenteuer Reisen für junge-und junggebliebene Gäste an, die zwar viel erleben möchten aber kostengünstig reisen möchten und nicht viel Wert auf eine luxuriöse Unterkunft legen, sowie Gruppenreisen, bei denen es gemächlicher zugeht und bei denen am Ende eines Tages eine schöne Unterkunft auf einen wartet. Teilen Sie uns Ihre Wünsche mit und wir zeigen Ihnen passende Möglichkeiten.