Namibia

Das weite Land an der Atlantikküste im südlichen Afrika ist besonders bei deutsch sprechenden Reisenden hoch im Kurs und eine beliebte Destination für Wiederholungskunden.
Namibia ist mehr als doppelt so große Land wie Deutschland besticht durch eine herbe Schönheit und Vielseitigkeit. Eine sehr gute Infrastruktur, angenehmes Klima, Sicherheit und eine freundliche Bevölkerung sind ausschlaggebende Argumente, um das Land zu besuchen. Hier kann man eine spannende Mischung aus afrikanischen und europäischen Einflüssen erleben, immer wieder finden sich Spuren der deutschen Kolonialzeit.
Besuchen Sie die spektakulären Wüsten und die höchsten Sanddünen der Welt, die Tiefen des Fish Fluss Canyons, die wildreichen Gebiete des Etosha Nationalparks, die menschenfeindliche Skelettküste im Norden mit dem Kaokoveld und den Caprivi Streifen, die wasserreichste Region des Landes.
Wir empfehlen Ihnen das Land vor allem wenn Sie als Selbstfahrer verreisen möchten. Auf diese Weise lässt sich das wunderbare Land am authentischsten entdecken und Teerstraßen und gut instandgehaltene Schotterpisten ermöglichen ein Sicheres Fortkommen. Wir sind Ihnen bei der Planung Ihrer individuellen Reise behilflich. Neben individualen Selbstfahrer Reisen bieten wir auch ausgewählte Gruppenreisen an, für alle Gäste, die nicht selber am Steuer sitzen möchten und lieber im Rahmen einer Kleingruppe verreisen möchten.
Als ganzjähriges Reiseziel ist Namibia zu jeder Reisezeit faszinierend. Wer Ruhe und Natur sucht, wer grandiose Landschaften, Wüste und Weite genießt, den wird Namibia, das zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde zählt, nicht mehr loslassen. Namibia. Das extrem dünn bevölkerte Land bietet allen Reisenden Unendliche Horizonte und das Gefühl grenzenloser Freiheit. Namibia ist ein Abenteuer, und doch muss man kein Abenteurer sein, um dieses Land zu erleben.
Namibia lässt sich auch wunderbar mit den Nachbarländern Südafrika und Botswana verbinden. Fragen Sie nach individuellen Angeboten nach!

Geographische Lage

Namibia liegt im Südwesten Afrikas. Es grenzt im Norden an Angola und Zambia, im Osten an Botswana, im Süden an Südafrika und im Westen an den Atlantischen Ozean mit einer Küstenlänge von 1.572 km. Der Caprivi Streifen im Nordosten bildet ein Dreiländereck mit Angola, Zambia und Botswana. Das Land ist extrem karg und besteht zum größten Teil aus Wüste. Mit Ausnahme der Grenzflüsse Oranje, Kunene, Okavango und Zambesi gibt es in Namibia nur Trockenflüsse, die so genannten Riviere. Diese führen lediglich für wenige Tage während der Regenzeit Wasser. Das einzige regenreiche Gebiet liegt an der nördlichen Grenze Namibias. Von dort wird fast das gesamte Land mit Wasser versorgt.
Die Namib Wüste, die älteste Wüste der Welt erstreckt sich entlang der Küste bis ca. 120 km landeinwärts. Hier findet man die berühmten über 200 Meter hohen roten Sanddünen des Sossusvlei. Ins Innere steigt das Land in Stufen bis auf eine Höhe von 800 – 2000 Metern. Diese Plateaulandschaften gehen nach Osten in die Kalahari Wüste über, die sich im Osten an der Grenze zu Botswana befindet. Die Hauptstadt Windhoek befindet sich zwischen beiden Wüsten.
Im Nordosten liegt das Kaokoveld, ein riesiges Gebiet von 50.000 qkm welches mittlerweile wieder einen großen Wildbestand hat und landschaftlich faszinierend ist. Im Norden ist die größte Salzpfanne Afrikas gelegen, eine Schwemmlandschaft der abflusslosen Etoshapfanne. Der Salzsee liegt im Herzen des Nationalparks und bedeckt ein Fünftel des Parks. Der Etosha Nationalpark ist eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Namibias und bietet die besten Möglichkeiten für eine Tierbeobachtung. Das Land wird im Norden vom Kunene und Okavango begrenzt, im Süden vom Oranje.

Fläche

Das Land ist rund 824.292 qkm groß, d.h. mehr als doppelt so groß wie Deutschland. Die Bevölkerung konzentriert sich auf die wenigen Städten und 44% der Bevölkerung lebt im fruchtbaren Norden des Landes.

Bevölkerung

Etwa 2,48 Mio. Einwohner (Stand 2016). Die Bevölkerung konzentriert sich auf die wenigen Städten. In der Hauptstadt Windhoek leben ca. 330.000 Einwohner.

Ethnische Gruppen

Es gibt insgesamt 11 verschieden ethnische Gruppen. Der größte Teil der Bevölkerung gehört den Bantu sprechenden Völkern an. Die stärkste Gruppe lebt im Norden, die Ambo (Ovambo), daneben gibt es die Herero, Tswana, Bergdama, Nama und die San (Buschleute). 6,5% der Bevölkerung sind Weiße.

Religionen

87 Prozent der Bevölkerung gehört dem Christentum an – darunter 65% Protestanten und 20% Katholiken. Der Rest bekennt sich zu Stammesreligionen.

Sprachen

Die einzige Amtssprache ist seit der Unabhängigkeit Englisch. Afrikaans (oder Kap-Holländisch) wird aufgrund der südafrikanischen Zeit vor allem von Älteren noch weitgehend benutzt. Daneben gibt es neun afrikanische Sprachen mit ihren Dialekten. Deutsch ist in Städten wie Windhoek, Lüderitz oder Swakopmund verbreitet. Im Allgemeinen kommen Sie mit Deutsch und etwas Englisch im ganzen Land gut zurecht.

Hauptstadt

Windhoek, ca. 300.000 Einwohner

Elektrizität

Die Netzspannung in Namibia beträgt 220-240 Volt bei einer Frequenz von 50Hz.
Steckdosen sind dreipolig und sind mit den südafrikanischen identisch. Es empfiehlt sich in jedem Fall, einen Adapter mitzunehmen, ansonsten sind diese preisgünstig in jedem Supermarkt zu kaufen.

Ortszeit

00264
Das landesweite Telefonnetz ist zwischenzeitlich recht gut ausgebaut. SIM Karten für Ihr Handy erhalten Sie in Windhoek. D1 und D2 Karten können Sie auch in Namibia benutzen.

Feiertage

1. Januar Neujahr, 21. März Tag der Unabhängigkeit, flexibel Karfreitag/ Ostermontag, 1. Mai Tag der Arbeit, 4. Mai: Cassinga Tag (Erinnerung an den Freiheitskampf), 25. Mai: Afrika Tag (Gründung der OAU – der Organisation für Afrikanische Einheit), 26. August: Heldengedenktag (Heroes Day), 10. Dezember: Human Rights Day (Menschenrechte Tag), 25./26.Dezember: Weihnachten

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Deutsche Staatsbürger benötigen einen Reisepass der noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und noch mindestens über zwei freie Seiten verfügt. Es empfiehlt sich, bei der Einreise zu kontrollieren, ob das Visum für die gewünschte Aufenthaltsdauer erteilt und in den Pass gestempelt wurde. Für die Einreise bestehen keine Impfvorschriften. Die Einfuhr von Jagdwaffen ist möglich. Das Permit wird bei der Einreise erteilt. Eine heimische Waffenbesitzkarte muss vorgelegt werden.
Jugendliche unter 18 Jahre benötigen für die Einreise nach Namibia eine internationale Geburtsurkunde in englischer Sprache im Original (Kopien werden nicht anerkannt). Falls die Einreise nach Namibia nicht mit beiden Elternteilen erfolgt, ist die beglaubigte Genehmigung des nicht anwesenden Elternteils zusammen mit der Kopie des Reisepasses vorzulegen; ggf. die Sterbeurkunde oder der behördliche Nachweis für das Alleinerziehungsrecht des begleitenden Elternteils.

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Botschaft der Republik Namibia in Germany

Reichsstr. 17
D-14052 Berlin
Tel:030- 254 0950,
Fax: 30 254 09555,
E-Mail:info@namibia-botschaft.de
Internet: www.namibia-botschaft.de

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Namibia

154 Independence Avenue,
Sanlam Centre, 6. Etage,
Windhoek
Tel: +264 (0)61-273 100
Fax: +264 (0)61 22 2981
Bereitschaftsdienst in Notfällen +264 (0)81-1243572
E-Mail: info@windhuk.auswaertiges-amt.de

Namibiana Buchdepot

Literatur – Landkarten – Medien
Bismarckplatz 2
D-27749 Delmenhorst
Tel: 04221-12 30 240
Fax:04221-12 30 241
E-Mail: buchdepot@namibiana.de
Internet:www.namibiana.de

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Impfungen

Offiziell sind keine Impfungen vorgeschrieben. Überprüfen Sie aber, ob die auch in Europa angeratenen Impfschutze noch vorhanden sind: Polio, Tetanus, Diphtherie. Eine Impfung gegen Hepatitis A und B wird ebenfalls empfohlen.

HIV / Aids

Ist im Lande ein großes Problem. Ungeschützte Sexualkontakte mit Einheimischen sind also sehr riskant. Unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen bergen ein erhebliches Risiko.

Malaria Prophylaxe

Namibia ist Malariagebiet. Das Gesundheitsrisiko ist in den nördlichen Landesteilen höher ist als südlich des Etosha Nationalparks. In der Trockenzeit von Mai bis Oktober besteht allerdings kein großes Risiko. Das ändert sich mit Einsetzen der Regenzeit. Je mehr Niederschläge in einem Gebiet fallen, desto größer ist das Malaria-Risiko. Der feuchte Caprivi-Streifen birgt ein ganzjährig hohes Malariarisiko.
Das Infektionsrisiko kann durch geeignete Maßnahmen erheblich verringert werden:
Während der Dämmerung / Dunkelheit lange Bekleidung tragen. Nutzen Sie die in den Hotels und Lodges zur Verfügung gestellten Moskitonetze und beim Aufenthalt im Freien (besonders am abendlichen Lagerfeuer im Camp) tragen Sie Mückenschutzmittel. Lassen Sie beim Verlassen Ihres Zimmers in der Dunkelheit kein Licht angeschaltet. Beraten Sie sich vor Abreise mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner über etwaige Impfungen und Schutzmaßnahmen.
Wasser: In Hotels, Lodges, Gästehäusern und Restaurants gibt es gutes, meist europäisches Essen.
Leitungswasser kann fast überall bedenkenlos getrunken werden.

Versicherung

Der Standard des Gesundheitswesens und die hygienischen Bedingungen in Namibia liegen weit über dem afrikanischen Durchschnitt und können als sehr gut bezeichnet werden. Die medizinische Versorgung ist vor allem in den größeren Städten gut. Speziell die Privatkliniken in Windhoek, Otjiwarongo und Swakopmund haben einen guten Ruf. Die meisten Ärzte sind allerdings Allgemeinmediziner und es gibt wenig Spezialisten. Die Apotheken in den größeren Städten verfügen über eine ordentliche Auswahl an Medikamente, meist sehr viel preiswerter als in Deutschland. Wegen der großen Distanzen im Lande empfehlen wir Ihnen in jedem Fall den Abschluss einer Krankenversicherung. Bitte überprüfen Sie, ob Ihre Krankenkasse auch Leistungen im nicht-europäischen Ausland abdeckt. Sollte dies nicht der Fall sein, empfehlen wir dringend den Abschluss einer entsprechenden Auslands-Reisekrankenversicherung, die auch einen Krankentransport nach Deutschland einschließt.

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Die Währung ist der Namibia-Dollar (N$). In Namibia sind der Namibia-Dollar und der Südafrikanische Rand (ZAR) gleichwertige Zahlungsmittel. Das Einführen von Namibia Dollar oder Rand ist auf 2000 beschränkt. Ausländische Währungen unterliegen keiner Beschränkung. Reiseschecks und Bargeld können in jeder Bank getauscht werden. In größeren Städten werden auch Kreditkarten (Visa-, Diners- und Mastercard) akzeptiert. Bei Zahlungen mit der Kreditkarte, gehen Sie bitte mit zum Zahlungsgerät.
Sie sollten immer sehen wie die Karte verwendet wird. Geben Sie die Kreditkarte nicht aus der Hand! Bei der Ankunft in Windhoek Flughafen gibt es zwei Bankschalter zum Geldwechsel sowie einen Geldautomat der aber nur VISA Karten akzeptiert. Bitte bedenken Sie, dass dort eine Warteschlange entstehen kann. An Geldautomaten im Land kann mit der Kreditkarte (Master & VISA) Geld abgeholt werden mit einer erforderlichen Geheimzahl. Pro Tag maximal 2000 N$. Beachten Sie, dass an Tankstellen nur bar bezahlt werden kann und einige Gästefarmen und Restaurants ebenfalls keine Kreditkarten akzeptieren.

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Das Klima in Namibia ist überwiegend trocken mit einer geringen Luftfeuchtigkeit. Namibia als Reiseland ist ganzjährig zu bereisen. Eine besonders gute Reisezeit liegt zwischen April und Juni. Das Land ist noch grün vom letzten Regen. Die Temperaturen liegen tagsüber um die 25 Grad, der Himmel ist stets strahlend blau. Nachts kühlt es angenehm ab, so dass man gut schlafen kann. In den trockenen Wintermonaten (Juli bis September) ist das Wüstenland Namibia ebenfalls zu bereisen. Die Temperaturen am Tage sinken selten unter 20 Grad. Im Binnenhochland und in der Namib Wüste kann es allerdings zu Nachtfrösten kommen und es wird bereits früh dunkel. Die Tierbeobachtung ist zu dieser Jahreszeit besonders gut, da es die Wildtiere stark an den noch verbliebenen Wasserlöchern zieht. Dies ist auch die Hauptreisezeit für Namibia-Touristen (deutsche Sommerferien, dann Herbstferien in 9 Bundesländern). In diesen Monaten gelten Hauptsaison-Preise. Wegen des großen Booms für Namibia, sollten Sie eine Reise rechtzeitig buchen. Während der feuchteren Jahreszeit Januar – März halten sich weniger Touristen im Land auf und man kann in der Kalahari ein Blumenmeer bestaunen. Ebenfalls von Mitte November bis vor Weihnachten ist es ruhig in Namibia mit wenigen Touristen. Im Sommer (November bis April) steigen die Temperaturen am Tag auf über 30 Grad und nachts sinken sie auf ca. 20 Grad. In diesen Monaten ist auch mit Regen zu rechnen.

Klimainformation pro Monat: Temperatur in °C – Durchschnittlicher Niederschlag

Windhoek:

 Monat 
Jan Feb Mai Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
°C 24 23 22 20 17 14 14 17 20 22 23 24
mm 75 75 80 40 6 1 1 0 1 12 35 56

Swakopmund:

 Monat
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
°C 28 27 27 23 19 15 15 16 20 24 25 27
mm 1 2 2 2 0 0 0 0 0 0 1 0

Etosha National Park

 Monat
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
°C 33 31 31 31 28 26 26 26 33 35 34 34
mm 94 107 82 27 3 1 0 9 2 8 41 51
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Für das Klima geeignet ist eine leichte, luftdurchlässige Kleidung, die man mit einem warmen Pullover und einer winddichten Jacke ergänzen kann. Morgens und abends kann es besonders im namibischen Winter empfindlich kühl sein und die Temperaturen können stark schwanken.
Am besten bekleidet man sich nach dem Zwiebelprinzip. Es ist sehr trocken, daher sollte man eine Feuchtigkeitscreme im Gepäck haben sowie eine gute Sonnenbrille, Sonnenschutzmittel mit sehr hohen Faktor sowie einen Hut oder Kopfbedeckung. Grundsätzlich ist aber die Kleiderordnung sehr leger.

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Ais Ais Springs
Caprivi Streifen
Daan-Viljoen-Wildpark
Epupa Fälle
Erongo Gebirge
Etosha Nationalpark
Fischriver-Canyon
Groß Barmen
Hardap Stausee
Kaokoveld
Namib Wüste
Naukluft Gebirge
Ruacana Wasserfälle
Skelettküstenpark
Tirasberge
Waterberg Plateau

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