Seychellen

Die Seychellen werden dem afrikanischen Kontinent zugeordnet und befinden sich in Äquatornähe im Indischen Ozean, 800 Kilometer vor der Ostküste Kenias. Südlich der Seychellen liegt Madagaskar.
Das Atoll der Seychellen besteht aus insgesamt 115 Inseln; aus 42 Granit-und 73 Koralleninseln, die wie aus einem Bilderbuch anmuten. Die bekanntesten Granitinseln Mahé, Praslin, La Digue und Silhouette sind zugleich auch die größten. Auf Mahé befindet sich auch die Hauptstadt Victoria.
Die Seychellen sind die perfekte Urlaubsdestination für alle, die Wert auf Ruhe, Abgeschiedenheit und Exklusivität legen. Neben der unzähligen exquisite Strände, die zu den schönsten weltweit gehören und die auch internationale Auszeichnungen für ihre einzigartige Schönheit erhalten haben beheimatet das Land auch zwei Weltnaturerbestätten der UNESCO. Das größte erhobene Korallenatoll der Welt, Adabra und das Tal Vallée de Mai auf der Insel Praslin.
Das türkisblaue Wasser, die Granitfelsen in puderzuckerweißen Sand, die Korallenbänke und bunte Fischschwärme, eine liebenswürdige Bevölkerung, die sehr Kinder und Familienfreundlich ist, das alles sind überzeugende Gründe für die Wahl der Trauminsel als Reisedestination.

Mahé:
Sie ist mit einer Länge von 28 km und einer Breite von 8 km die größte der drei Hauptinseln. Auf ihr leben etwa 90% der Bevölkerung. Die höchste Erhebung ist 905 Meter hoch und ragt über die 65 Strände der Inseln. Die Insel lässt sich ausgesprochen gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. In der Hauptstadt Victoria befinden sich die meisten touristischen Einrichtungen. Für Urlauber ist die Einkaufsstraße beliebt. Hier gibt es Mode aller namhaften Designer, viele Souvenirshops und Boutiquen.
Im Norden der Insel geht es etwas lebhafter zu, denn hier befinden sich zahlreiche Hotels und Ferienanlagen. Berühmt und sehr bekannt ist der breite Beau Vallon Strand von dem man traumhafte Sonnenuntergänge beobachten kann.
Der Inselsüden ist zum Großteil noch recht wild und konnte seine Ursprünglichkeit zum großen Teil bewahren. Wer hier die Straßen direkt am Meer entlang fährt, hin und wieder die kleinen kreolischen Dörfer durchquert, wird schnell in das Flair der Seychellen eintauchen.

Praslin:
Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und mit etwa 8.000 Einwohnern nach Mahé auch die am dichtesten besiedelte. Die gilt auch bezüglich der vorhandenen Touristenunterkünfte. Urlauber aus aller Welt fühlen sich von der einzigartigen Vegetation, den wunderschönen Stränden und der angenehmen Überschaubarkeit angezogen. .Die Inselbewohner leben außer vom Tourismus hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Fischerei. Praslin ist nicht überlaufen und konnte sich ihren Charme erhalten. Die Landschaft mit den feinsandigen Buchten mit kristallklarem Wasser, dichte Urwälder, Palmen, Wasserfälle muten lieblich dar. Hier findet man eher sanfte Hügel als hoch aufragende Berge. Mit 367 Meter ist der Fond Azore die größte Erhebung. Damit erklärt sich auch weshalb es hier nicht so reichlich regnet wie auf der Hauptinsel. An der flachen Str. Anne Bucht befindet sich der kleine Hafen, der den Fährverkehr von Mahé nach La Digue bedient. Im Hauptort der Insel findet man neben einer Kirche, Schule, Krankenhaus, Tankstelle, Minimärkte und sogar eine Automietstation. Die Unterkünfte hier sind klein und fein, wirklich große Hotels gibt es nicht. Die Hauptattraktion der Insel ist das UNESCO Weltnaturerbe Vallée de Mai Der berauschend schöne, urzeitliche Wald beheimatet etwa 6.000 Coco-de-Mer-Palmen, die zu den botanischen Wundern dieser Welt gehören. Auf gut gepflegten Pfaden können Besucher durch das Tal wandern und die vielen, teilweise endemischen Tier- und Pflanzenarten bestaunen. Das ist auf eigene Faust oder mit Guide möglich. Die endemische Seychellenpalme Coco de Mer ist eine Sensation der Pflanzenwelt. Sie steht im Guiness Buch der Rekorde, denn sie hat den größten Samen der Welt. Dieser kann bis zu 50 cm lang und 25 kg schwer sein, und hat die Form eines mächtigen Frauen-Schoß. Wer Ruhe und Natur liebt kommt hier voll auf seine Kosten.

La Digue
Dies ist die drittgrößte Insel der Seychellen mit einer Fläche von 10,10 km² und rund 3000 Einwohner. Das Leben folgt hier einem gemächlichen Rhythmus.
Man gelangt man mit dem Boot in nur 20 Minuten von Praslin oder alternativ mit dem Katamaran von Mahé aus in einer guten Stunde in den pittoresken Inselhafen. Am besten erkundigt man die Insel zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Letzteres ist das gängigste Verkehrsmittel – die Zeiten von Ochsenkarren sind fast schon vorbei und mittlerweile gibt es sogar einige Autos auf der Insel. Jeder fährt hier Fahrrad – egal, ob Seychellois oder Urlauber. Auf der Insel gibt es keine Stadt. Der Hafen ist die Drehscheibe für alle Reisende. Hier findet man Banken, Geschäfte, Restaurants, Takeaways und verschiedene Fahrradverleihe.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind das L’Union Estate“ und die wunderschöne Anse Source d’Argent Badestrand, Für den Park ist ein Eintritt von 100 Seychellen-Rupie zu zahlen. Dann kann man die große Anlage mit der Kopramühle, den alten Friedhof auf dem einst die ersten Siedler der Insel bestattet worden sind, eine Präsidentenvilla, eine Vanille-Plantage, Riesenschildkröten, den unglaublich vielen Kokosnusspalmen und dem Traumstrand, der Anse Source d’Argent, besichtigen.
Normalerweise sind alle Strände der Insel öffentlich und somit gratis, da man aber zu diesem Strand nur über das Gelände des Parks gelangt, muss die Gebühr entrichtet werden.
Eine weitere Attraktion für Besucher ist der Besuch des Veuve Reserve. Das kleine Schutzgebiet wurde eingerichtet, um den Lebensraum der auf La Digue heimischen Seychellen Paradiesschnäpper zu sichern. Die Vögel kommen auch in anderen Gebieten auf der Insel vor, doch im Reservat sind die Chancen die Vögel tatsächlich zu sehen, erheblich besser. Für Wanderbegeisterte empfehlen wir
eine Wanderung zum höchsten Punkt der Insel, dem Nid d’Aigle – zum Adlernest. Dieser Berg ist 333 Meter hoch und kann über zwei Pfade zu erreicht werden.
Neben diesen Sehenswürdigkeiten hat La Digue eine ganze Reihe von Traumstränden zu bieten. Die feinen Sandstrände gehören zu den schönsten weltweit. Fast überall rundherum gibt es ein Korallenriff, so dass man auch an vielen Buchten gut baden und schnorcheln kann. An der Ostküste schlägt allerdings die Brandung etwas kräftiger gegen die Felsen

Geographische Lage

Die Inseln der Seychellen erstrecken sich zwischen dem 4. und 10. Breitengrad südlich des Äquators und liegen zwischen 480 und 1,600 km vor der Ostküste Afrikas; im westlichen Indischen Ozean. Die Inseln werden somit dem afrikanischen Kontinent zugeordnet.

Fläche

Die Seychellen umfassen eine Fläche von ca. 455 km², verteilt auf 117 Inseln, die im Indischen Ozean liegen.

Bevölkerung

Zurzeit leben auf den acht ständig bewohnten Inseln ca. 1 Mio Einwohner (Stand 2016). Diese wohnen vornehmlich auf der größten Insel Mahé, Praslin und La Digue. Die Vorfahren der heutigen Seychellois kamen aus Afrika, Europa, Indien und China.

Ethnische Gruppen

90% der Gesamtbevölkerung sind Kreolen, 10% der Einwohner sind europäischer Herkunft. Die multi-ethnischen Wurzeln der Einwohner haben somit ihren Ursprung unter anderem in Frankreich, Afrika, Indien, Großbritannien, China und dem arabischen Raum. Nahezu jede Nation dieser Erde findet sich im kulturellen Schmelztiegel der Seychellen wieder. Diese leben gleichberechtigt nebeneinander in einer friedlichen Gesellschaft.

Religionen

Der Hauptteil der Bevölkerung bekennt sich zum christlichen Glauben, sowohl katholisch (82%) sowie anglikanisch (6,4%) und kleineren Gruppierungen wie den Adventisten oder den Baha. Andere vertretene Religionen sind Islam (2%) und Hinduismus (2,1%).

Hauptstadt

Victoria (auf der Insel Mahé) mit ca. 26.450 Einwohner )

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt 240 Volt bei 50 Hertz. Es werden Steckdosen des Typ G verwendet (Die 3 Pins sind viereckig, wie z.B. in Großbritannien üblich). Vielfach sind Adapter notwendig welche man an der Hotelrezeption erhält oder in den lokalen Geschäften kaufen kann.

Zeit

Das gesamte Gebiet gehört zur Zeitzone UTC+4; das bedeutet im Winterhalbjahr eine Zeitverschiebung von drei, zur europäischen Sommerzeit eine Zeitverschiebung von zwei Stunden.

Telefonvorwahl

+248 Es gibt keine Orts- oder Mobilvorwahlen.

Feiertage

01 Januar, Karfreitag, Ostermontag, 01 Mai Tag der Arbeit, 5.06. Befreiungstag, Fronleichnam, 18.06. Nationaler Feiertag, 29.06. Unabhängigkeitstag, 15.08. Maria Himmelfahrt, 01.11. Allerheiligen, 08.12. Maria Empfängnis, 25.12. Weihnachten

Sprachen

Seychellenkreol oder Seselwa: Diese Sprache wird in der gesamten Bevölkerung gesprochen und verstanden. Sie ist einen eigene Variante der Kreolsprache und ist eine historisch gewachsene Mischung aus afrikanischen Sprachen wie dem Swahili oder Madagassisch sowie Französisch. Die offiziellen Amtssprachen sind Kreolisch, Englisch und Französisch.

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Für die Einreise ist ein gültiger Reisepass erforderlich, der noch mindestens über 2 freie Seiten verfügt und mindestens bis zum Reiseende gültig ist. Kinder benötigen ein eigenes Reisedokument (Kinderreisepass). Ein Rückflugticket wird ebenfalls benötigt, sowie eine Buchungsbestätigung für die Unterkunft (ersten 3 Nächte) sowie ausreichende finanzielle Mittel (150$ pro Tag)
Bei der Einreise wird dann ein monatiger Besucher Pass (Visitor’s Permit) ausgestellt. Dieser kann um weitere drei Monate und bis zu 12 Monate verlängert werden. Voraussetzung dafür sind notwendige finanzielle Mittel sowie Vorlage eines Rück-oder Weiterreiseticket.

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Botschaft der Republik der Seychellen in Europa
1st F, 28 Boulevard Saint Michel, Box 23, 1040 Brüssel (Belgien)
Telefon +32 2 733 60 55
Telefax +32 2 732 60 22
E-Mail: brussels@seychellesgov.com
Bürozeiten: Montag – Freitag, 09:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr

Konsularische Vertretungen in Deutschland

Bitte wenden Sie sich an den Honorarkonsul der für den Bezirk zuständig ist in dem Sie Ihren Wohnsitz angemeldet haben.

Honorargeneralkonsul Max Hunzinger

Amts- /Konsularbezirke: Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
60314 Frankfurt am Main, Hanauer Landstraße 293
Telefon 069 917 005-91
Mobiltelefon 0171-21 31 611
Telefax 069 917 005-99
E-Mail: hunzinger@konsulat-seychellen.de
Bürozeiten: Montag bis Freitag, 09:00 – 18:00 Uhr

Honorarkonsul Professor Dr. Nikolaus Fuchs

Amts-/Konsularbezirke: Berlin und Brandenburg
Das Seychellenhaus
214979 Großbeeren, OT Heinersdorf, Friederikenhofer Straße
Tel.: +49 (0)30-8 85 95 60
Fax: +49 (0)30-88 59 56-80
E-Mail: sfuchs@lexington.de
24-Stunden-Telefonhotline: 0173-2 58 31 08
Bürozeiten: Montag – Freitag, 09:00 – 16:00 Uhr

Honorarkonsul Dirk P. Lindenau

Amts- /Konsularbezirk: Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
24161 Kiel-Altenholz, Knooper Landstraße 6 K-L
Telefon 0431 3 89 04 70
Mobiltelefon 0171 217 33 56
Telefax 0431 3 89 04 80
E-Mail: lindenau@konsulat-seychellen.de
Öffnungszeiten: Mo und Fr, 09:00 -12:00 Uhr

Honorarkonsul Dr. Farhad Vladi

Amts-/Konsularbezirke: Hamburg, Bremen, Niedersachsen
20095 Hamburg, Ballindamm 26
Telefon: +49 (0)40 33 00 00
Fax: + 49 (0)40 33 00 81
E-Mail: hamburg@honorarkonsul-seychellen.de
Web: www.honorarkonsul-seychellen.de
Bürozeiten: Montag – Freitag: 9:30 – 16:30 Uhr

Honorarkonsul Dr. Rolf Herpens

Amts- /Konsularbezirke: Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und Saarland
40474 Düsseldorf, Begonienstraße 2c
Telefon 0211 4746003
Mobiltelefon 0172 2114545
Telefax 0211 3902844
E-Mail: dr.herpens@consulate-seychelles.de
Bürozeiten: Dienstag und Donnerstag 10:00 -12:30 Uhr

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Impfungen

Bei der Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Jeder Reisende sollte aber über die für Deutschland allgemein empfohlenen Standardimpfungen verfügen,

Auf den Inseln gibt es keine epidemischen Tropenkrankheiten, auch vor giftigen Tieren wie Schlangen, Spinnen oder Skorpione muss man sich nicht fürchten. Ebola und Malaria sind auf den Seychellen nicht vorzufinden.
Gelbfieberimpfungen benötigen Sie nur, wenn Sie sich während der letzten 6 Tage vor Einreise im nördlichen und zentralen Südamerika oder in Zentralafrika aufgehalten haben.
Denguefieber gibt es wie in fast allen tropischen Ländern, kommt aber selten auf, vor allem während der Regenzeit.
Tausendfüssler: Kommen nur in den Wäldern vor, können einen bienenstichartigen Schmerz verursachen.
Sandfliegen oder Sandmücken bzw. Sandflöhe kommen an manchen Stränden vor. Wenn man gebissen wird (rote Punkte), sollte man auf keinen Fall die Wunde kratzen. Linderung bringt Aloe Vera Gel. Vorsorge ist besser als heilen: Meiden Sie an den Stränden die Stellen wo getrocknetes Seegras liegt, denn dort legen die Sandfliegen ihre Eier ab. Und liegen Sie nicht direkt auf dem Sand.

Moskitonetze im Zimmer sind nicht unbedingt notwendig. In Gebieten wo Mücken vorkommen werden die Moskitonetze von den Vermietern gestellt. Meist wird um die Häuser von der Regierung her gesprüht. Ein Thema sind die Mücken manchmal abends am Strand. Wir empfehlen ein gutes Abwehrmittel wie z.B. Anti-Brumm oder dgl. schon in Europa zu besorgen
Seidenspinnerraupen: Die findet man hauptsächlich auf Mahé. Die eingeschleppten Tiere (senil plim auf kreolisch) hängen unter den schützenden Blättern der Tropenvegetation, bevorzugt auf Hibiskusbüschen und auf Bodanmyen, den Terrassenbäumen. Die mit langen feinen Härchen bedeckten Raupen verursachen oft Hautreizungen, Juckreiz und einen allergischen Hautausschlag. Die Wirkung ist vergleichbar mit den Hautreizungen, die von Glaswolle ausgehen. Was hilft, sind Hydrocortison-Produkte, als Tabletten oder als Salbe. Die Inselkliniken kennen das Problem und verabreichen bei extremen Fällen auch mal eine Spritze.

HIV / Aids

Insgesamt steigt die Zahlen der HIV/AIDS Infektionen insbesondere in den Risikogruppen bei allerdings insgesamt noch niedriger Prävalenz.

Malaria

Die Seychellen sind malariafrei

Wasser

Das Leitungswasser auf den Seychellen entspricht den Spezifikationen der WHO und kann daher im Prinzip aus der Leitung getrunken werden. In vielen Gegenden (v.a. La Digue) ist es allerdings recht stark mit Chlor versetzt.
In den trockenen Sommermonaten, von Juni bis September kann das Leitungswasser zeitweise rationiert werden, d.h. es kommt zu stundenweisen Abschaltungen. Häufig betroffen sind Praslin und La Digue, seltener Mahé. Mit dem wertvollen Gut sollte sorgsam umgegangen werden.
Wir empfehlen dennoch: Trinken Sie nur Wasser sicheren Ursprungs, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung ist auf den Seychellen begrenzt. Ein etwas größeres Krankenhaus, Arzt- und Zahnarztpraxen befinden sich auf Mahé, kleinere Versorgungshäuser gibt es auch auf allen weiteren bewohnten Inseln. In den Städten sind die Krankenhäuser insgesamt besser ausgestattet als in den ländlichen Regionen. Auch an den Orten mit viel Tourismus ist eine gute medizinische Versorgung gewährleistet. Die Kliniken in allen größeren Ortschaften auf Mahé, Praslin und La Digue sind werktags von 08.00 bis 16.00 Uhr, samstags nur bis 12.00 Uhr geöffnet. Im Krankenhaus in Victoria stehen auch zahlreiche Fachärzte zur Verfügung
Es empfiehlt sich, eine Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport abzuschließen. Diese schützt vor unvorhergesehenen Krankheitskosten während der Reise

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Landeswährung ist die Seychellen-Rupie (SR, SCR oder RS abgekürzt). Bargeld kann auf den Seychellen zu einem günstigeren Kurs getauscht werden als im Heimatland und bei den Banken günstiger als in den Hotels. Bei der Ankunft internationaler Flüge haben Wechselschalter der Banken am Flughafen geöffnet (auch an Wochenenden und am frühen Morgen).
Es gibt auf Mahé, Praslin und La Digue ebenfalls Wechselstuben. In den meisten Fällen bieten die Wechselstuben bessere Kurse an als die Banken.
Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs, im Laden, Bustickets, Taxifahrten etc. werden in Rupien bezahlt.
Mit EC-/Bankomat/Kredit-Karten kann man problemlos Geld ziehen. Der Umtauschkurs steht im Juni 2017 bei 1 Euro zu etwa 15,20 SCR (Seychellen-Rupien).
Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben gegen Rupien getauscht werden, meist zu etwas besserem Kurs als Bargeld.
Als Kreditkarte werden VISA und MASTERCARD gleichermassen akzeptiert. AMEX und DINERS werden nur selten angenommen. Oft werden für Kreditkartenzahlungen Aufschläge von etwa 3 bis 5 % verlangt. Am besten vorher fragen. In gehobenen Restaurants kann man oftmals mit Kreditkarte zahlen.
Ausländische Zahlungsmittel sowie Seychellen-Rupien (SR) können uneingeschränkt eingeführt werden. Ausgeführt werden dürfen pro Person nicht mehr als 100 Rupien in Scheinen und 20 Rupien in Hartgeld.

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Auf den Seychellen herrscht ein ganzjährig tropisch warmes Klima mit Tagestemperaturen knapp unter 30 Grad, und aufgrund der Äquatornähe kommt es kaum zu wesentlichen Schwankungen. Wassertemperaturen von 26 bis 29 °C garantieren zu jeder Jahreszeit uneingeschränktes Badevergnügen.
Das Wetter eignet sich also ganzjährig für eine Reise, dennoch gibt es durch die Monsunwinde ein paar Unterschiede. Welche Reisezeit für Sie am besten ist, hängt aber vor allem auch von den eigenen Vorlieben ab.
Der Nordwestmonsun bringt von November bis März wärmeres Wetter, das Meer ist sehr ruhig und es herrschen durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 15 bis 22 km/h. Diese Zeit eignet sich besonders gut zum Schnorcheln und Tauchen, denn die Sicht unter Wasser beträgt bis zu 30 m. Der Südostmonsun bringt in den Monaten Mai bis Oktober ein angenehmeres und trockeneres Wetter, dafür ein bewegteres Meer, mit einer Geschwindigkeit von 19 bis 37 km/h jedoch viel stärkere Winde. Diese Zeit eignet sich gut zum Segeln, Surfen und Wandern. Die meisten Niederschläge fallen von Dezember bis Februar, wobei es sich dabei meist um kurzen Starkregen handelt. Die heißesten Monate sind Dezember bis April, mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit von teilweise über 80%. In den Monaten April und Oktober, also zwischen den Monsunbewegungen, dreht der Wind, und das sorgt für sehr warmes und nahezu windstilles Wetter. Die Luftfeuchtigkeit ist dann besonders hoch. Von tropischen Wirbelstürmen werden die Inseln nicht getroffen.

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Ideal für die Tropen sind leichte Kleidung aus Baumwolle, Seide oder Viskose (letztere hängen sich in der feuchten Luft schnell wieder aus!). Selbst abends kann man sich in allen Hotels leger kleiden wobei lange Hosen bei Männern erwartet werden. Anzug und Krawatte können Sie zu getrost Hause lassen Warme Pullover braucht man so gut wie nicht. Eine leichte Strickjacke oder ein Sweatshirt reicht aus, denn auch abends bleibt es fast immer warm. In Badebekleidung sollte man übrigens nur am Strand bzw. im Hotelgelände auftreten. Ein Regenschirm ist empfohlen gegen Tropenschauer, ebenfalls eine Regenjacke z.B. bei Bootsfahrten.
Ebenfalls ins Gepäck sollten Badeschuhe gehören, als Schutz gegen Korallengestein, Seeigel etc. und eventuell auch eine Schnorchel Ausrüstung. Eine Taschenlampe oder auch Stirnlampe ist hilfreich, da Wege nicht so ausgeleuchtet sind und bei speziell bei Radfahrten in der Dämmerung es sonst gefährlich werden kann.

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Bus

Busse sind kostengünstige Transportmittel (5-10 SCR pro Fahrt) Sofern man nicht gerade während des Berufsverkehrs fährt, ist die Beförderung akzeptabel. Allerdings ist es mit dem Bus doch sehr mühsam und zeitaufwändig, von A nach B zu kommen.
Grundsätzlich verkehren öffentliche Busse auf Mahé, Praslin und in ganz kleinem Rahmen auch auf La Digue. Verkehrsreiche Strecken werden auf Mahé im Halbstundentakt befahren. Ansonsten verkehren die Busse im Allgemeinen zwischen 6 und 19 Uhr. Auf Praslin gibt es zwei Linien im Stundenrhythmus; sonntags fahren sie etwas seltener. Auf La Digue verkehrt der Bus mehr nach Bedarf und ohne festen Fahrplan. Die Busse halten nicht automatisch, man muss winken, wenn sie sich nähern. Auch zum Aussteigen hält der Fahrer nicht selbstverständlich. Die Seychellois rufen deshalb „devan“ wenn sie an der nächsten Haltestelle aussteigen möchten. Sie zahlen egal wohin ca.3-5 SR.
Vorsicht: Reisende mit mehr Gepäck als z.B. einem Tagesrucksack werden prinzipiell nicht befördert

Taxi

Taxi fahren ist teuer auf den Seychellen. Die Fahrpreise auf Praslin sind 25% teurer als auf Mahé. Zwischen 20.00 und 06.00h wird ein Zuschlag erhoben auf beiden Inseln. Eine einzige Taxifahrt kann schon teurer sein als ein Mietwagen für den ganzen Tag.
Taxis sollten mit einem Taxameter ausgestattet sein. Achten Sie darauf, dass es eingeschaltet wird. Außerdem sollten alle Fahrpreise vom Flughafen zu den wichtigsten Hotels im Taxi aushängen. Als Anhaltspunkte: für die Strecke Flughafen – Victoria zahlen Sie etwa 35 €, für Flughafen – Beau Vallon werden 50 Euro und mehr verlangt. Trinkgelder sind eigentlich nicht üblich, werden aber auch nicht zurückgewiesen.

Mietwagen

Auf den Seychellen herrscht Linksverkehr. Aufgrund des relativ geringen Verkehrsaufkommens ist dies jedoch für die meisten Urlauber kein Problem. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall einen Wagen anzumieten, da Sie so mehr Bewegungsfreiheit haben und ansonsten viel wertvolle Zeit mit Warten verlorengeht. Falls Sie allerdings nur einen reinen Strandurlaub planen kann auf einen Mietwagen verzichtet werden.
Auf La Digue wird im Allgemeinen kein Auto gemietet, hier ist das Anmieten von Fahrrädern vor Ort zu empfehlen.
Die meisten Straßen auf Mahé und Praslin sind geteert und Tankstellen haben zwischen 05.30 – 23.00h in Victoria geöffnet und ansonsten im übrigen Land zwischen 07.00 – 19.00h. Benzin ist teurer als in Europa. Das Mindestalter beträgt 21 Jahren
Das Angebot ist beschränkt, daher empfehlen wir bereits bei Buchung in Deutschland den Mietwagen einzuschließen. Die Kosten betragen zwischen 40-70€ pro Tag und schließen eine obligatorische Haftpflichtversicherung (inkl. Selbstbeteiligung von ca. 1.000€) ein. Zusätzliche Versicherungen (Kasko, Insassenversicherung) können extra abgeschlossen werden. Zur Anmietung benötigt man den nationalen Führerschein. Fast immer werden die Wagen mit einem Minimum an Benzin übergeben,sodass die erste Fahrt sogleich zur nächsten Tankstelle erfolgen muss. Bitte beachten Sie auch, dass die Wagen meist nicht nach der 24-Stunden-Regel sondern tageweise vermietet werden.

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