Seychellen machen für 2 Jahre Häfen für Kreuzfahrtschiffe dicht

Der Tourismusminister der Seychellen, Didier Dogley, hat mit sofortiger Wirkung ein Verbot von Kreuzfahrtschiffen für zwei Jahre angekündigt.

Dies ist Teil der Maßnahmen, um die Auswirkungen einer zweiten Welle des Ausbruchs des Coronavirus (COVID-19) im Land zu verhindern oder zu minimieren. Das Verbot sei sofort wirksam und werde bis Ende 2021 gelten.

Minister Dogley erklärte, da die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen zur Eindämmung ihrer Verbreitung den Tourismussektor stark belasten, habe die Regierung verschiedene Maßnahmen ergriffen, einschließlich finanzieller Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Unternehmen im Zusammenhang mit dem Tourismus überleben und überleben können Neben der Gehaltsgarantie bis Juni weitere gibt es zinsgünstige Kredite mit günstigen Konditionen und Befreiung oder Reduzierung von Steuern für Unternehmen. Mitarbeoter werden ermutigt ihren Jahresurlaub zu nehmen um den Unternehmen zu helfen, die Betriebskosten zu reduzieren. Ab nächstser Woche werden ebenfalls Verhandlungen gestartet um ausländische Mitarbeiter in Unternhemen zu entlassen.

Der Schritt zum Verbot von Kreuzfahrtschiffen, der in der Vergangenheit eine erhebliche Einnahmequelle für Geschäfte, Taxiunternehmen, Reiseveranstalter und damit verbundene Dienstleistungen darstellte, war für viele führende Tourismusakteure auf den Inseln ein absoluter Schock. Viele Menschen sind enttäuscht und wütend über die anscheinend einseitige Entscheidung der Regierung.

Mit dem Verbot von Kreuzfahrtschiffen geht auch das Geschäft mit Sonderflügen von und zu den Seychellen einher, wenn Passagiere einen Teil der Kreuzfahrt über die Inseln des Indischen Ozeans starten oder beenden.
Es kann momentan nicht festgestellt werden, ob die anderen Vanille-Inseln wie Mauritius, Reunion, Mayotte und Madagaskar diesem Beispiel folgen und auch Kreuzfahrtschiffe aus ihren Häfen verbannen werden.

Kenia wird mit großer Wahrscheinlichkeit diesen Weg nicht gehen. Für das Land sind die Kreuzfahrtschiffe, die in Mombasa anlegen, eine enorm wichtige Geldeinnahme, denn jeder Passagier, der von Bord geht gibt Geld aus für Restaurants, Safaris per Straße und per Flugzeug und sichert so das Einkommen und Arbeitsplätze der lokalen Bevölkerung.

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