--> Tanzania Safari 21.09.22 – 14.10.22 Große Rundreise im Norden inkl. Lake Eysi und Lake Natron und Zanzibar | DaneSafari - Afrika-Reisen - Urlaub in Afrika

Tanzania Safari 21.09.22 – 14.10.22 Große Rundreise im Norden inkl. Lake Eysi und Lake Natron und Zanzibar

Ich plane meine großen Reisen gerne länger im Voraus.

Mein Reisewunsch kam, da ich oft an „Serengeti darf nicht sterben“ eine Dokumentation von Professor Grzimek dachte. Es faszinierte mich sehr. Zu meiner großen Freude besuchten wir sein Grab sogar auf dieser unvergesslichen Reise am Ngorongorokrater. Für die Planung wandte ich mich an Frau Dane, die zuvor bereits Urlaube nach Südafrika und Kenia individuell und gewissenhaft komplett nach meinen Wünschen konfektioniert hatte. Die Planung wurde aufgrund der Flugangst meiner Begleitung ein wenig erschwert. Somit kamen keine kleinen Maschinen zur Beförderung infrage und es mussten immer wieder neue Arrangements unserer Jeep-Safari, auch nachdem die Flüge dann gebucht waren, erarbeitet werden bis alles perfekt passte. Doch dies wurde herausragend gelöst und geändert. Eine derartig gute Betreuung im Vorfeld habe ich woanders noch nie erfahren.

Gegen Ende September sollte es losgehen. Als wir dann am 21.9.2022 zeitig am Morgen auf dem Kilimanjaro Airport landeten, wurden wir schon äußerst herzlich von Godwin, unserem versierten Driverguide erwartet, der uns knapp drei Wochen fürsorglich und warmherzig begleitete und der maßgeblich mit dazu beitrug, dass uns die Reise so gut gefiel und  unvergesslich bleibt.

Wir starteten gleich zu unserem ersten Gamedrive in den Arusha-NP., wo Mantelaffen und Flamingos neben den üblichen Savannenbewohner die Highlights waren. Von der Africa View Lodge aus haben wir abends stimmungsvoll die Sonne über dem Mount Meru untergehen sehen. Es war traumhaft. Danach ging es ins Massailand, zur Afrika Amini Lodge, Teil eines von zwei Wienerinnen geleiteten Projekts, das es erlaubt, authentische Einblicke in die Massaikultur zu gewinnen. Die Unterkunft war dabei viel luxuriöser und geschmackvoller als wir es uns je ausgemalt hatten. Ein Ort, um in Afrika wirklich anzukommen und Erholung zu finden.

Von dort ging die eigentliche Safari dann richtig los, die uns in den Tarangire N.P, den Lake Manyara N P, zum Lake Eyasi, in die südliche, zentrale und in die nördliche Serengeti führte.

Vom schönen mobilen Camp Bologonya under Canvas aus konnten wir den letzten Gnuherden bei ihrer Uberquerung des Mara-Flusses zuschauen. Ein grandioses Spektakel. Diese, auf den ersten Blick dysproportioniert wirkenden Tiere sind hervorragende Schwimmer und sprangen mutig in den strömenden Fluss, ungeachtet der-inzwischen bereits weitgehend gesättigten-Krokodile, Das sind Erlebnisse, Ansichten und Bilder, die ich zu meinem Glück nie wieder vergessen werde. Was für ein Erlebnis. Ebenso werde ich auch niemals den im morgendlichen Sonnenlicht mit hochgestreckten Gesäß aus einer Pfütze trinkenden prächtigen und so stolzen, wunderschönen Löwen am Wegesrand oder Löwenpaarungen, den Leoparden, der völlig unbeeindruckt unseres Jeeps die Straße passierte vergessen. Aber auch nicht die vielen grazilen Geparden und Jagdszenen, die nur manchmal zum Erfolg führten. All das und die Lebenslust der Impalas, Antilopen und Zebras, die sich so gar nicht als Beute verstehen, brachten viel Freude und Lachen. Wir sahen einen fledermausohrigen Fuchs, eine beeindruckende Python in einer Astgabel und weitere wunderschöne Löwen, die, was ich vorher nur von Leoparden kannte, auf Baumästen „abhingen“. Auch die Vielfalt der Vögel faszinierte mich sehr. Eine riesige rosa Wolke aus Flamingos sieht man nicht oft im Leben und wir taten dies. Erstaunlich und nahezu unglaublich. Auch die verschiedenen Lebensformen der Menschen in Tanzania werden mir in

guter Erinnerung bleiben: Neben den Massai besonders die liebenswürdigen Hadzabe (Buschmänner), die wir sehr früh am Morgen auf ihrer Jagd mit Pfeil und Bogen begleiten durften. Die Wadatoga wiederum sind hervorragende Schmiede. Zwei auf meine Handgelenksbreite zurechtgebogenene Messingarmreife werden mir beim nächsten Konzertbesuch die großartige Begegnung mit ihnen in Erinnerung rufen. Hinsichtlich der von Frau Dane „handverlesenen“ und perfekt aufeinander abgestimmten kleinen Lodges und Tented Camps möchte ich die Kisima Ngeda Tented Lodge am Lake Eyasi hier einmal besonders hervorheben, wo wir die von Herzen kommende Gastfreundschaft und das gute, äußerst liebevoll angerichtete Essen (auch Lunchpakete!) besonders genossen haben. Auch das Natron Camp mit futuristisch anmutenden Zelten war eine großartige Unterkunft (mit Bioklo und Campingtoilette in den Zelten). Es war wie eine „Mondlandschaft“ mit den vielen Wasservögeln und das Bad unter dem Wasserfall, zu dem wir durch knietiefes Wasser wateten, war einfach einzigartig. Von Arusha ging es dann mit dem Flugzeug nach Zanzibar, wo wir am traumhaft schönen Pongwe Beach unsere Erlebnisse bei gutem Essen und exzellenter Betreuung verarbeiten. Das fruchtbare Zanzibar mit seiner großartigen Kultur und den vielen europäischen und orientalischen Einflüssen, die man gut in Stonetown erleben kann, ist eine ganz andere Welt, die eigentlich einen weiteren Urlaub wert wäre. Schon wegen der Musik, der Gewürze und auch der endemischen Sansibar-Stummelaffen sowie Land- und Meeresschildkröten.-

Wir haben uns von Anfang an bei unserem „Afrika-Abenteuer“ bestens aufgehoben gefühlt und die nächste „Dane-Safari“-Reise ist gedanklich schon in Planung.

 

Petra B. aus Berlin.

 

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