Traurige Nachrichten: Das älteste und historischste Hotel Kenias „The Norfolk“ schließt endgültig

In 2016 hatte der französische Hotelgigant Accor, die Fairmont Hotels für rund 2,7 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Nun werden das Norfolk Hotel und der Mara Safari Club abgestoßen.

Das Norfolk mit seiner 120-jährigen Geschichte als einer der führenden Hotels Kenias wurde ursprünglich von der Familie Block gebaut und verwaltet, um später Teil von Block Hotels zu werden. In vielen Block-Buster-Filmen romantisiert und von Königen, Staats- und Regierungschefs, Industriekapitänen und dem Who-is-Who der Unterhaltungsindustrie und Hollywoods frequentiert, wechselte das Hotel seit den 1980er Jahren mehrmals den Besitzer und kam schließlich unter die Marke Fairmont, die später von den französischen Accor Hotels übernommen wurde.

Kenianer sind enttäuscht und wütend über diese Entscheidung und haben hoffentlich eine Lektion: In Zukunft keine Juwelen an Firmen zu verkaufen, die keine emotionale Bindung zu den Häusern haben und nur ihren Gewinn optimieren möchten.

Kenianer waren waren schon immer stolz auf die Geschichte des Norfolk, zusammen mit dem Stanley, den beiden ältesten Hotels in Nairobi. Das man sie jetzt in dieser Not, seit dem Ausbruch von COVID19 so einfach fallen läst ist unsäglich traurig, denn auch alle anderen Hotelunternehmen und Campbesitzer stehen unter einen anhaltendem finanziellen Druck. Vor wenigen Tagen hat Präsident Kenyatta ein großes Rettungspaket für den Tourismussektor durch ein zinsgünstiges Darlehensprogramm angekündigt. Das kommt nun wohl augescheinlich für manche zu spät!

 

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